Kurzfristiger war hingegen die Tatsache, dass 2 weitere Freunde und ich mit dabei sein würden. Nach 4 stündiger Fahrt hatten wir die 220 km mit nem Sprinterbus zurück gelegt und nisteten uns in einer Jugendherberge (Backpacker) ein. Wie es sich für motivierte Zivis gehört, haben wir uns gleich im Anschluss daran aufgemacht und Neuseelands Großstadt durchkämmt. Mit 1,3 Mio. Einwohnern ist Auckland zwar die größte Stadt hier, NZs capital ist jedoch Wellington, im Süden der Nordinsel.

Auckland wirbt u. a. kräftig für seinen großen „Skytower“, der mit 328 m angeblich sogar 4 m höher ist als der Eifelturm in Paris – auf mich wirkte dieser jedoch mehr alt als hoch und so und sparte ich mein Geld für den Aufzug. Was Mama freuen wird, ich habe 5 $ für das Auckland Museum geopfert: durch alte Maori Objekte (Werkzeuge, Waffen und Kunstwerke), eine Vulkanausstellung und Berichte bzw. Bilder aus dem zweiten WK haben wir uns gekämpft, es hat sich jedoch wirklich gelohnt.

Zu erwähnen ist desweiteren das sehr hügelige Stadtbild Aucklands; ein kleiner Spaziergang durch die Stadt kann da schnell zur Bergtour werden, zumindest was die Höhenmeter betrifft.
Achja, dann war da auch noch unser Geburtstagsgeschenk an Moritz: alle gemeinsam gingen wir Freitag Abends noch auf ein Rugby Spiel Semifinale. Hier erfuhren wir endlich, was sich hinter unseren 25 $ Eintrittskarten (die wir als Schnäppchen vermuteten)wirklich verborgen hatte: mehr als ein Sitzplatz im Gras auf einem kleinen Hügel, 50 m entfernt vom Geschehen, stand uns leider nicht zu J .Zum Glück waren wir nicht die einzigen ohne Stuhl und zusammen mit ~30 000 anderen Fans war die Stimmung im Grünen wirklich großartig, trotz verlorenem Spiel.

Die Abende in der Stadt waren für mich ein ziemlich kurzes Vergnügen: mit meinem sportlichen Outfit konnte ich keinem der Security Leute begeistern und musste wegen eines zu “casual”-en Dresscodes von außen in die Clubs schauen.



An diesem Haus gut zu sehen ist die creative Bauweise und Farbenfrohheit der Kiwis - wems gefällt^^
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