Thursday, October 25, 2007

Auf Siggies (Steinackers) Fährten

Vor knapp drei Wochen sagte Céline (ICYE Exchangee aus Frankreich) in einem Telefongespräch mit mir, dass sie für alle Exchangees eine Tour durch einen Nationalpark planen wolle. „Tongariro Crossing“ im Tongariro Nationalpark sei einer der beliebtesten Wanderwege Neuseelands durch Vulkan-Krater-Landschaften, ehemalige Lavaströme, vorbei an türkisfarbenen Seen. „Eine super Idee von dir“ sagt ich und da ich von vornherein vorhatte, Wanderungen durch diverse Nationalparks zu machen, beschloss ich kurzer Hand, mit ihr zusammen die gesamte Tour mit zu planen. Infomaterial zur tour und dem Park besorgte ich mir im Tourist-Information-Shop bzw. im Internet und nachdem ich mich eingelesen hatte, fuhr ich zu ihr in den Nachbarort Te Puke, um genaueres zu besprechen. Sie hatte bereits andere ICYE Exchangees angesprochen und war auf großes Interesse gestoßen. Ich selbst klopfte auch noch bei einigen an und kontaktierte das lokale DOC- Office (Department of Conservation), das für die Instandhaltungen bzw. Arbeiten in den Parks zuständig ist; dabei holte ich einige Informationen bezüglich der Tour-Konditionen (Vulkanaktivität, Schnee- und Wettervoraussichten) ein.

Um allen den Ablauf und die benötigte Ausrüstung zu schildern, verfasste ich schließlich noch diese Mail an alle:

Papamoa, 23th of October

Hello everyone,

We are happy to welcome you to our trip on the Tongariro Crossing Track, proceeding from Friday, 26th until Sunday, 28th of October.

As mentioned on the phone, there are some more details about the planned tour in this email, concerning the equipment you should bring with you, as well as some information about our meeting place/ -time.

The transport to Turangi is already managed, therefore all of us (including 4x Tokaanu and 2x Turangi) meet at 7 o’clock at the “NEW WORLD” Shopping Centre in Taurangi, to drive together to the accommodation for our first night: Malte and Tadzio’s placement (this stay will cost 5$, including the possibility to use the bathroom, etc.). For the barbecue evening in Turangi, everybody will have to bring his own meat/ sausages, barbecue will be available.

The tour on the Tongariro Crossing will start on Saturday at 9 o’clock; end is the Ketetahi Hut (1400m). Depending on the weather and track conditions, a side can be taken (by those ones who are experienced in hiking/ who have the required equipment) along a poled route leading to the summit of Mount Tongariro (2 hours return).

As this is not a round trip, we will together think about our way back. Maybe there will be a small group of people, who will walk on Saturday morning from the Ketetahi Hut back to our car park, while the rest finishes the track until the end. Maybe another solution can be found.

For the track you should make sure to provide yourself with the following things:

•be prepared for changeable alpine weather with windproof and rainproof jacket, rain trousers?, warm hat and gloves ( Cotton clothing is not suitable in alpine conditions, this includes jeans)
•STURDY BOOTS (Sports trainers/running shoes and sandals are NOT considered suitable)
•2nd trousers and pullover (in case you get wet)?
•Sunscreen, sun hat and sunglasses
•Warm sleeping bag and camping mat; tent (if available)
•Tissue (for yourself;)
•Your ICYE phone
•Take plenty of drinking water for Saturday with you (Water from the upper Mangatepopo stream, Emerald Lakes and Ketetahi Springs is not suitable for drinking due to high mineral content)
•Food fort he whole Saturday and Sunday morning

Those of you, who don’t have a place in a tent/ prefer a warmer accommodation will sleep in the hut (cooking possibilities are available, e.g. for your dinner). We will tell you the prices for a required hut pass and a camping ground/ place in the hut as soon as we receive this information.

As it would be nice to have breakfast all together, is it possible that everybody provides something (milk, toast, jam, butter etc.)???

Hopefully we will have acceptable weather conditions, everything else will be all right.. Looking forward to seeing you,

Céline and Seba

Ich bin sehr gespannt, wie die Tour verläuft – ist natürlich stark vom wetter abhängig. Was sich alles ereignet hat, dazu in einer meiner kommenden Berichten..

Ausbesserungsarbeiten in Gideons Fields

Als Abwechslung zur Büroarbeit und als „Erholung“ vom stupfigen Gorse-Sägen, schickte Des (Chef& Gastvater) Chris und mich während den letzten beiden Wochen einige Male zusammen mit Theo nach Oropi/ Gideons Fields, den Ort, an dem wir auch einen halben Tag unseres Orientierung-Camps verbachten. Dieser „Natur-Park“ ist Privateigentum von Brian, dem Führer eines lokalen Maori Stammes, der hier zusammen mit seiner Frau Jane wohnt. Die beiden Maori sind sehr christlich orientiert und haben für viele Jahre freiwilligen Missionar Dienst in verschiedenen Ländern geleistet. Das ist der Grund, weshalb der Park in verschiedene Bereiche, verschiedene Länder eingeteilt ist. Besuchergruppen aus verschiedenen Ländern haben dort, jeweils in ihrem Bereich einen Baum gepflanzt – so auch wir, als wir im Rahmen unseres Orientierungscamps 2 Bäume gepflanzt haben.


Wie man es vom eigenen Gärtchen gewohnt ist, gibt es „draußen“ immer etwas zu tun, gleiches gilt für einen gepflegten Park. So bestanden unsere Aufgaben bisher hauptsächlich darin, Rasen zu mähen, bzw. mit der Motorsense schlecht erreichbare Stellen zu trimmen, Bäume und Sträucher zu schneiden, Fußwege zu „säubern“ und in großen Feuern den Grünabschnitt zu verbrennen. Unser kleiner „Spieltraktor“ begleitet uns dabei auf Schritt und Tritt.


Lunch haben wir dabei immer im Shelter, wobei wir jedesmal mit einer reichen Auswahl an Sandwichbelägen ausgestattet werden.


Des hat, als Inhaber von „Indigenous Trails“, einem Unternehmen, das mehrtägige Ausflüge und Trips für Touristen anbietet bzw. organisiert (www.maorinztours.co.nz) diesen Park für kommenden Gruppen in sein Programm mit eingeplant (Highlight ist der prächtige Wasserfall), sodass wir nun den Fußweg zum Wasserfall, bzw. diverse Sichtplätze auf diesen für die Besucher herrichten müssen.


Wednesday, October 24, 2007

Luftige Höhen: 230m ü. NN – „The Mount“

Nach langer Planung bezüglich der Aufstiegsroute und in welchen Etappen ich am besten unseren unscheinbaren Hausberg besteigen sollte, war es vorletzten Sonntag soweit: Das Wetter schien über den Tag stabil zu bleiben und Neuschneewarnungen für den Gipfel (verbunden mit Lawinenwarnung o.ä.) wurden auch nicht verkündet.

Bereits nach einigen Schritten (dem Gipfel entgegen) boten sich herrliche Ausblicke über das Küstenland, den Hafen Taurangas, die Vorstädte Mt. Maunganui und Papamoa sowie das angrenzende Bergland.

Glücklicherweise war der gesamte Aufstieg nach 15 min zurückgelegt – alle Sorgen und Befürchtungen umsonst ;).

Durch seine isolierte Lage als einziger Berg bzw. Fels an der flachen Küste ist Mt. Maunganui einer der beliebtesten Ausflugsziele in der Bay of Plenty. Die weite Sicht von oben über das Meer und die langen Sandstrände zogen vor allem die Japaner haufenweise an.


Wieder am Fuß des Berges angekommen, wurde ich von unserem Frenchy empfangen, der es bis dahin auch schon auf die Beine geschafft hatte. Es folgte eine Window-Shopping Tour durch die Stadt. Wohlgemerkt: die meisten Einkaufsläden haben hier auch Sonntags geöffnet.

Thursday, October 18, 2007

Jede Stimme zählt

Während einigen Besorgungen in der Stadt wurde ich nichts ahnend von einem Reporter angesprochen und gefragt, was ich denn von folgendem Vorschlag eines Ingenieurs halten würde: Der bestehende Sackbahnhof am Hafen solle für $100m unterirdisch verlegt werden, um den Zug Lärm aus der Stadt zu bekommen. Man muss dazu sagen, dass ich – seit ich hier bin – zwei Züge gesehen habe, die sich auf dieses Gleis verloren hatten. Natürlich blieb mir, als Arbeiter in einem Umweltprojekt wohl keine Wahl. Meine äußerst konstruktive Meinung konnte Tauranga u.U. einen Tag später am Frühstückstisch verfolgen =).


(Bay of Plenty Times)

Wednesday, October 10, 2007

Eine Hose für alle Fälle..

Zwei Tage vor meiner Abreise – die wie die Wochen davor sehr schnell vergingen, bekam ich von Iris, Daniel, Claudio und André noch ein kleines Päckchen überreicht..

Heraus sprang eine, durch einen “fiffigen“ Einfall entstandene, handsignierte Allrounder-Sport-Allzweck-Hose in aktuellem German-Fashion-Style.


















Ich muss sagen, sie ist mir „ans Herz gewachsen“ und ich mache regen Gebrauch davon: egal ob Bade-, Jogging-, Fußball-, Gartenarbeits-, Rad fahr-, oder Wanderhose, überall und zu jeder Tageszeit einsetzbar; auch der permanent Marker trotzt jeder Witterung!

Vielen Dank nochmals für das tolle Geschenk, ich habe meine Freude damit!!^^

Viele Grüße an euch 4 – und bis dann,

seba

Tuesday, October 09, 2007

Tour de Nouvelle Zélande, die 2.

Schon war auch die nächste Arbeitswoche wieder vergangen und Punkt 3 Uhr Freitag Nachmittag starteten wir ins Wochenende. Da der Wetterbericht grünes Licht gab und fürs Wochenende soweit noch nichts geplant war, beschloss ich Freitag Abend – mir eine Radtour für den Samstag zusammen zu stellen. Mit der Erinnerung an letzte Woche im Hinterkopf: Strecken nicht zu großzügig zu wählen und dem Beschluss, Schnellstraßen wenn möglich zu vermeiden (an und für sich die schnellste Möglichkeit, voranzukommen; allerdings sehr laut und monoton), entschied ich mich für eine Tour zum „Lake Rotorua“, südlich von Tauranga. Mit dem Einstieg über Te Puke, dann Ngawaro sollte es von Awahou über Hamurana bis zu den Okere Falls an den Seen Lake Rotorua und Lake Rotoiti entlang gehen, danach über Paengaroa wieder nach Te Puke und nach Hause (ich sehe gerade, die Städtenamen sind auf meiner verlinkten Karte nicht eingetragen – evtl. lade ich später noch weiteres Kartenmaterial hoch) . Um nicht in Zeitdruck zu kommen startete ich diesmal schon kurz nach halb acht und da hier letzte Woche die Uhr umgestellt wurde, mir damit eine Stunde mehr am Abend zur Verfügung stand, war dieses Problem schon mal „entschärft“.

Bei strahlendem Sonnenschein zog ich los, auf kleinen Straßen die im Kilometerabstand etwa eine Farm streiften und ansonsten sich kurvig durch die grüne Landschaft zogen. Kaum vorstellbar für mich, das Leben der Menschen in jenen abgelegenen Häusern, die wohl eine gute halbe/dreiviertel Stunde Autofahrt von der nächsten Ortschaft entfernt wohnen und dabei noch nicht einmal einen Farmbetrieb zur Selbstversorgung führen.

Die geteerte Straße ging bald in einen Schotterweg über, der dann nach einigen Kilometern im Wald verschwand: so hatte ich mir meine Route gewünscht. „Wald“ meint hier jedoch nicht einen schlichten Nadelwald, sondern ein Geflecht von Palmen, großblättrigen Sträuchern, Luftwurzeln, vermoderten Baumstümpfen aus denen parasitenartiges Gras wächst, Silberfarn und wilden Bächen, die sich rauschend zwischen durch ziehen – kurz: ein Urwald, wie man sich ihn wohl als Entdecker einer unbesiedelten Insel vorstellt. Auch diesmal beschloss ich kurzer Hand, mein Fahrrad am Straßenrand abzustellen und zu Fuß einem etwas größerem Trampelpfad zu folgen; als Kiwi-Zone (hier der Vogel gemeint) war dieser ausgezeichnet. Besonders schön hier war ein wild umwachsener See, dessen Wasser so klar war, dass man Seepflanzen auf dem Grund ohne Mühe erkennen konnte. Vom Kiwi selbst war leider keine Spur, der hatte wohl besseres zu tun.



Während meiner ~2stündigen Fahrt durch den Wald kamen mir genau 5 Jeeps entgegen und da die Kiwis auch „ausgeflogen“ waren (fliegen können sie übrigens nicht!), hatte ich die Straße ganz für mich allein. Die vielen unbekannten, verschiedenen Pflanzen, deren dichtverwachsene Geflechte und die vielen unterschiedlichen Grüntöne fesselten mich geradezu und waren bisher mit Abstand das größte Erlebnis meiner beiden Ausflüge.

Noch etwas interessanter wurde es, als der Weg sich auf einmal in zwei Richtungen aufteilte, am Wegrand nichts weiter als 2 Schilder mit Straßennamen (Mountain Rd & No2 Rd). Wieso bleiben die angrenzenden Ortschaften unerwähnt? Ist man nun stolzer Besitzer von Kartenmaterial, das man sich aus diversen Tourist-Information Centern zusammen geklaubt hat, wird dieser Straßenverlauf (wenn überhaupt) unter einem breiteren „Mittelweg“ zusammen gefasst. Wie man das schließlich auf die Weggabelung überträgt, bleibt jedem selbst überlassen. In solchen Situationen ist es immer gut, ein Handy bei sich zu haben; dass es dort kein Netz findet ist wieder ein anderes Problem..Glücklicherweise hatte ich, bei einer Garage-Aufräum-Aktion letzte Woche, eine sehr detaillierte Karte zur Bay of Plenty gefunden und bei Seite gelegt.

Ganz im Stich lassen wollten die Straßenarbeiter die Reisenden dann aber anscheinend doch nicht: einer von ihnen hatte sich ein Herz genommen und mit ZWEI Warnhütchen auf ein kleines Loch am Straßenrand aufmerksam gemacht – das war ihm wichtig.

Erwähnenswert ist schließlich noch der Rotoiti Lake und dessen „Ablauf“ über die Okere Falls in den Kaituna River. Eine beachtliche Menge Wasser, die dort etwa zehn Meter in die Tiefe rasselt. Vielleicht klappt es, ein erstes kurzes Video dazu hochzuladen – ansonsten ist hier noch ein Bilde davon..

Die runde Trommel (im Video unten rechts) wurde einst zur Stromgewinnung genutzt.



Nicht übel - Wassergaragen fürs private Renn-Schlauchbot ;)

Friday, October 05, 2007

Kreative Vorschläge immer willkommen

Im Gästebuch dieser Seite ist jede menge Platz für Fragen, Kritik oder jede Form von Vorschlägen, z.B. auch im Bezug auf mein Projekt..

Daniel beispielweise hat mir einen hervorragend ausgeklügelten Lösungsansatz für die Probleme in Kaituna 8B1 zukommen lassen:

„Ich erwarte nix geringeres als ein Park mit Biotop und Biokraftwerk zur Gewinnung von Strom und Trinkwasser aus recyceltem Stachel-Zeug.“

Ich werde diesen Vorschlag an die zuständigen Trustees weitertragen und in einer Submission der Stadt unterbreiten; bei eventuellen Rückfragen komme ich auf dich zurück!!

Vielen Dank Daniel, dass du Zeit und Mühe investiert hast, um dieses System zu entwerfen – Grüße!

Wednesday, October 03, 2007

3,2,1.....meins!

Aus sportlichem Anreiz, um jederzeit flexibel zu sein und da ich ja schließlich in einem Umweltprojekt arbeite, habe ich mir vor gut zwei Wochen über das hiesige „eBay“ (trade me) ein Rad zugelegt, meinem zu Hause ziemlich gleich (Scott, 2 Reifen, Lenker, etc.)..

Damit werde ich zukünftig sowohl meinen Arbeitsweg zum Block, bzw. in UNSER Office (dazu später) zurücklegen (natürlich etwas vom Wetter abhängig!), als auch wochenendweise Trips in meiner Nähe unternehmen, so wie beispielswiese letzten Samstag..

Morgens gegen 9 bin ich, bewaffnet mit Rucksack, Fotoapparat, Handy, 3 L. Wasser, 2 Avocados, 2 Äpfeln, 4 Sandwiches und einem schicken Helm (hier absolute Pflicht!) losgezogen. Natürlich tat ich das nicht, ohne vorher einen kurzen Blick auf mein gesammeltes Kartenmaterial zu werfen: eine gemütliche Ausfahrt ins „Nachbarörtchen“ Waihi sollte es werden – dass „gemütlich“ hier unpassend ist, hätte mir der Blick auf den Maßstab meiner Karte verraten (An dieser Stelle ein kleiner Hinweis: für alle, die bisher noch nicht gewusst haben, dass es Waihi tatsächlich gibt, ihr findet den Ort unter dem Link „Nordkarte“, südwestlich von Papamoa).

Nach 4 stündiger, zügiger Fahrt auf einer Schnellstraße (Mama, hier ist das erlaubt und die Autofahrer werden regelmäßig mit Schildern an die Radler erinnert^^..)kam ich an einem kleinen Wald-Rastplatz vorbei, der mich durch seinen gepflegten Rasen und seine riesigen Palmen zu einem Zwischenstopp zwang.

Von Waihi war leider immer noch nichts zu sehen. Auf den „Spuren alter Maori“ bin ich von dort aus zu Fuß (~10 Minuten) einem kleinen Pfad gefolgt, der durch den Urwald zu einem kleinen Bach führte. Ich muss sagen, das war eine der schönsten Vegetationszonen, die ich hier bisher gesehen habe: riesige, schnurgerade – noch kahle - Bäume, umwachsen von wildem Bambus, Yuckapalmen und überall verteilt, Neuseelands native tree, der Silberfarn (mein Favorit).

Ich kam mir vor, als stünde ich mitten im brasilianischen Regenwald, keine Menschenseele um mich herum. Durch die Wolken und den aufziehenden Nebel wirkte die Vegetation um den Bach herum fast schon ein wenig unheimlich; ein Glück, dass es hier keine giftigen Schlangen bzw. Spinnen gibt..

Fast schon begann ich mir Sorgen über den Ort und seine Existenz zu machen, als ich dann plötzlich gegen drei Uhr eine kleine Gruppe von Häusern sichtete. Leider gab das Dorf an sich nicht viel her und die Kiwis, die ich am Straßenrand fand – 1-2 Tage alt und wohl von einem Transporter verloren, waren wahrscheinlich mein größtes Highlight am Ziel meiner Tour.

Die Rückfahrt zog sich sehr und die vielen Bergauf- und Bergabfahrten ließen mich doch etwas unruhig werden: die Lust schwand, Regen bahnte sich an und gegen halb sieben wird es hier zur Zeit dunkel; ohne Licht auf einer Schnellstraße zu fahren macht sich da nicht gut..

Jedenfalls kam ich gerade mit der Dunkelheit wieder in Papamoa an und lies mich dort erst einmal in einen der schönen Gärten fallen..

Nichtsdestotrotz, ich bin wieder fit, habe gelernt - dass die Kilometerzahlen nicht zu unterschätzen sind und habe, um meine Reichweite zu optimieren, mir nun zusätzlich hier mein erstes kleines Haus gekauft, das mich für die ein oder andere Nacht beherbergen soll.