Sunday, February 03, 2008

“Hier kommt die Maus” – die ersten drei Wochen aus meinem Reisemonat (Teil 2)

..rechtzeitig schafften wir es also noch zu Des’ Silvesterparty, wobei wir hier als aller erstes die lang ersehnte Gelegenheit nutzten, Waesche und Geschirr wieder gruendlich zu waschen. Gefeiert wurde natuerlich am dafuer praedestinierten Pool mit grossem Buffet – Salate, Snacks und Cocktails. Gegen 11 pm suchte sich dann jeder seinen Weg Richtung Mount: er galt als besonders heisse Party Adresse fuer ‚New Years Eve’. In der Tat war „Hinz und Kunz“ dort vertreten und auch aufgebaute Buehnen mit Live Musik sorgten fuer viel Getummel und diverse Beachparties, direkt am Strand. Schliesslich dann ‚Countdown’, 10 minuetiges Feuerwerk (durch die Trockenheit in den Waeldern sind keine privaten Feuerwerke in dieser Jahreszeit erlaubt!) und dann stzte sich dei ganze Meute in Bewegung. Wohin? Dem Anschein nach wusste das niemand so recht. In die Clubs? Fuer NZ$ 20-30 den meisten verstaendlicher Weise zu teuer. Somit waren Tamy und ich nicht die Einzigen, die sich um halb 2 schon wieder aus dem Staub machten. Vielleicht waren die Erwartungen nach all den Ansagen zu gross?!

Nach einem ruhigen Strandtag starteten wir dann am 02.01 schon wieder auf unseren naechsten Trip. Dieser sollte die Coromandel Halbinsel, Auckland und den ‚Far North’ bis nach Paihia umfassen. Da ich im vorigen Bericht schon recht detailliert unsere Route beschrieben habe, werde ich hier etwas kuerzen und (wie von euch erwuenscht) weitesgehend Bilder zeigen..

Hier blau eingezeichnet unsere Route von Trip 2. Ende der tour: Auckland Airport; auch bei dieser Tour mieden wir die Camping Plaetze, so kamen wir nur ein einziges Mal mit dessen Komfort in Kontakt ;)

Coromandel - 30 minuetiger Aufstieg auf Mt Paku, Blick ueber ein Villen Viertel

Ausblick vom Mt Paku auf Kuesteninseln

Blick ueber Tairua und seine Bootanlegestellen

Track zur Cathedral Cove in Hahei - Coromandel

Cathedral Cove - eine Art offen gelegene Kalksteinhoehle; sehr beleibtes Fotomotiev in NZ

Ebenfalls nahe der Cathedral Cove; im Blickfeld 2 Yucka PalmenEin Pohukutawa Tree - ein native tree Neuseelands; laut den Maori sagt dessen Bluetezeit aus, wie der kommende Sommer wird: blueht dieser vor dem 25. Dezember/ Weihnachten (wie letztes Jahr!), wird es ein heisser, langer Sommer werden...mal sehen :)

Nach langer Suche fanden wir schlussendlich doch noch einen schoenen Zeltplatz; kurz nachdem wir die Coromandel Halbinsel (im Bildhintergrund zu erkennen) verlassen hatten.

ein kleinerer Wasserfall, dessen Namen ich vergessen habe ;)

Tamy - gluecklich, sich auf einem Wochenendmarkt diese Kette zugelegt zu haben (hierbei handelt es sich um ein Symbol der Maori Kultur; den Namen kenne ich nicht mehr, aber englisch ueberstezt heisst es so viel wie 'new lives, new beginnings'.

Wer wuerde denken, dass aus einem solchen Pflaenzchen....

...solch' ein riesiger Baum werden kann? Auch dieser Baum ist ein 'native tree' Neuseelands - der Kauri tree. Im Waipoua Kauri Forest (gelegen im 'Northland', an der West Kueste) machten wir einen kurzen Abstecher zu 'Tane Mahuta', dem 'Gott des Waldes'. Dieser ist der hoechste und am Volumen gemessen der groesste Kauri tree Neuseelands (13m Umfang). Geschaetzt wird sein Alter auf 1500-2000 Jahre! Dadurch, dass sein Stammdurchmesser nicht nach oben hin abnimmt (also fast einen perfekten Zylinder bildet), besitzt er im Vergleich zu anderen Baeumen seiner Groesse ein riesiges Volumen an Holz. Das wurde ihm in frueheren Jahren zum Verhaengnis: v.a. fuer den Schiffsbau (Schiffsmasten!) wurde ein Grossteil dieser Baeume gerodet. Heute gibt es somit nur noch etwa 4%! des urspruenglichen Bestandes.

..aeusserst beeindruckend war der Moment, als der maechtige Koloss auf einmal vor uns auftauchte...

Tamy am Strand - mit Sand. Das ist eine Geschichte fuer sich!!! Generell gilt: Tamy mag Sand und Meer und alles was dazu gehoert SEHR...zumindest auf Bildern. Ist sie erst einmal an einem Sandstrand, sind alle um sie herum gut beraten, aufzupassen, dass sie nicht sandig wird.. Das ist natuerlich recht schwierig - vor allem bei Wind :)

Schritt zwei ist dann der Kontakt mit Wasser. Einfach ins Wasser zu gehen ist nicht drin und da hoert der Spass auch schnell auf, wenn man ihr dabei behilflich sein will. Stueck fuer Stueck wird sich, wie auf dem folgenden Bild bestens erkennbar, vorgearbeitet und dabei kann es dann auch passieren, dass solch eine (gut viertel stuendige) Prozedur erfolglos, wegen zu kalter Naesse abgebrochen wird...(ganz ehrlich, Tamy?! :)

Ein weiteres Tourhighlight war der Stop in Kawakawa - eine kleine Ortschaft, von der wohl niemad reden wuerde - wenn ihr nicht der Oesterreicher Friedensreich Hundertwasser (Friedrich Stowasser) einen Besuch abgestattet haette. Er lebte hier nicht nur einige Jahre seines Lebens, sondern gestaltete 1997 auch die oeffentlichen Toiletten des Ortes Kawakawa.

Man beachte: man muss nicht nur keinen Eintritt fuer die Toiletten bezahlen, sondern darf diese sogar nutzen ;)


viele Gruesse,

euer seba

No comments: